Die Zweite Posaune - BmB

Es ist Gründerzeit - überall im Land schließen sich Menschen zusammen, um sich gegen die inflationär zunehmende staatliche Gängelung zu wehren. Ganz neu ist auch der "Bund mündiger Bürger", der letzte Woche offiziell gestartet ist. Der BmB wendet sich gegen alle Zumutungen des Verbots,- und Überwachungsstaates - das ideale Sammelbecken für alle Unzufriedenen, und von denen gibt es inzwischen viele. Hier die Pressemitteilung zur Gründung:

 

Die Wahrheit als Waffe – neue Partei will den Verbotsstaat stoppen

Eine Gruppe engagierter Bürger in Rhein-Neckar fordert die gleichgeschalteten etablierten Parteien heraus. Der „Bund mündiger Bürger“, kurz BmB, hat am 16. Januar 2008 die Zulassung beim Bundeswahlleiter beantragt. Ihr Ziel: die Wiederherstellung der Bürgerrechte und die Abkehr vom Verbots- und Überwachungsstaat.


Worms, 16.01.2008. Eine neue politische Kraft geht nach kurzer intensiver Vorarbeit in Stellung. Der Vorsitzende Johannes Brender, erfolgreicher IT-Unternehmer im badischen Schwetzingen, erläutert die Gründe: „Alle Regierungsparteien, gleich ob in den Ländern oder im Bund, untergraben systematisch die Grundrechte der Bürger. Es fehlt an einer wählbaren Alternative. Diese Lücke wollen und müssen wir schließen. Wir wollen, weil die Gründungsmitglieder sich als echte Demokraten verstehen, wir müssen, weil wir es als unsere Bürgerpflicht ansehen, die gefährdete freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu verteidigen.“

Es sind zwei entscheidende Punkte, die den BmB vom Establishment unterscheidet. Der erste ist Programm und steht dort wohl überlegt an der Spitze: es ist die Verteidigung individueller Freiheit, die Rückeroberung des grundgesetzlich garantierten Rechts, unbehelligt nach eigener Vorstellung zu leben. Der zweite entscheidende Punkt setzt bei der Ursache stets wachsender Politkverdrosseheit an: der alltäglichen und allgegenwärtigen politischen Lüge. Johannes Brender: „Wir sind ganz normale Bürger ohne politische Erfahrung, aber wir haben jetzt schon einen unaufholbaren Vorteil: wir sagen die Wahrheit, immer und überall und daran lassen wir uns gerne messen. Nichts ist überzeugender als Ehrlichkeit – die Masse der Politiker weiß gar nicht mehr, was das bedeutet.“


Zur Frage, warum es um die Bürgerrechts so schlecht stehe, dass es einer neuen politischen Kraft bedarf, nennt der BmB das Schlagwort „Verbots- und Überwachungsstaat“. Der Staat greift beinahe täglich immer tiefer in die private Lebensführung der Bürger ein: Videoüberwachung, Online-Überwachung, Aufhebung des Bankgeheimnisses, Sanktionen wegen Abweichung vom staatlich gewünschten Körpergewicht, Rauchverbote in bislang privaten Bereichen, gezielte Verarmungsprogramme, um Billigst-Arbeitskräfte zu schaffen, die Liste ließe sich noch lange fortführen, und genau dies plant der „Bund mündiger Bürger“ – all diese Fehlentwicklungen aufzuzeigen, aufzuhalten und umzukehren. Der Vorsitzende bringt es auf den Punkt:


Wir fordern den gläsernen Staat statt des gläsernen Bürgers“.


Erreichen will der BmB seinen ehrgeizigen Ziele mit Köpfchen und Originalität. Johannes Brender: „Unser erstes Zwischenziel ist greifbar nahe, nämlich die Mindestmitgliederanzahl von 400 Personen, um als Partei zu Wahlen zugelassen zu werden. Die Anfragen nach einer Mitgliedschaft stapelten sich schon lange vor der endgültigen Gründung, so groß ist die Unzufriedenheit der Menschen. Die ersten Aktionen werden eine Überraschung sein, vor allen Dingen für einige der schlimmsten Lügner in diesem Staat. Wir werden ihnen die Wahrheit direkt vor die Nase halten. Das ist ein Versprechen.“

Die sieben Gründungsmitglieder, die zugleich den Vorstand bilden, sind nach eigener Aussage ganz normale Bürger aus den unterschiedlichsten Berufen. Zusammen gebracht hat die bislang allesamt politisch nicht-aktiven Bürger staatlicher Druck: auf der Suche nach Möglichkeiten gegen die gerade entstehenden Rauchverbote in der Gastronomie etwas zu unternehmen, lernten sie Wolfgang Stengel, den Wirt des „Catweazle“ in Mannheim-Neckarau kennen. Die von ihm initiierte „Sammelklage“ vor dem Bundesverfassungsgericht brachte die Gruppe in der kleine Kneipe zusammen – bald war die Idee geboren, zum Verbotsstaat ein politisches Gegengewicht zu setzen. Daraus entstand innerhalb weniger Monate der Bund mündiger Bürger.


Druck erzeugt Gegendruck, sagt der Volksmund – daran könnte etwas Wahres sein.

Weitere Infos: http://www.my-bmb.de

23.1.08 21:25

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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(23.1.08 23:16)
Ist wohl eher der Bund höriger Bürger, hörig der Tabakindustrie und der Tabakdroge.

Werdet erst mal unabhängig von der Tabakdrogensucht, dann seid ihr vielleicht mündig.


(9.4.08 01:01)
Also soweit ich das verstehe trifft das Nichtraucher ebenso.
Es ist doch deutlich zu erkennen dass Deutschland auf einen Verbots- und Kontrollstaat hinsteuert. Das betrifft nicht nur Raucher sondern auch Nichtraucher!

Ich bin über alle Stellungnahmen froh, die es noch gibt, welche nicht kritiklos irgedwelche von oben herab diktierte Dogmen akzeptieren.


Ricci / Website (29.4.08 19:14)
basic thinking ist eine wichtige Plattform im Netz.
Denn thread immer im Auge behalten!


(31.5.08 22:12)
Welche Assoziationen kommt euch beim Wort “Kollaborationszentrum der WHO” in den Sinn.
Schliesslich lese ich im Fremdwörterduden:
Kollaboration die;-.-en:aktive Unterstützung einer feindlichen Besatzungsmacht gegen die eigenen Landsleute.

Ich kann das nur so verstehen: die WHO ist eine feindliche Besatzungsmacht. Das Kollaborationszentrum unterstützt die WHO im Kampf gegen die ganze Bevölkerung.
Wenigstens sind sie da ehrlich


Paul Lenz / Website (17.6.08 09:48)
Verbotsstaat??? Begreift endlich, dass die so genannten Rauchverbote (die das Rauchen überhaupt nicht verbieten, sondern lediglich die dafür angebrachte Örtlichkeit regeln) eine Laune der Politiker ist, sondern von einer breiten Bevölkerungsschicht ausgehen. Und wer beim Thema "Freiheit" überhaupt ein Mitspracherecht hat... siehe http://www.raucherportal.de/divers/tat.htm