Zusammenbrechende Kartenhäuser

Es folgt ein Nachschlag zum vorherigen Beitrag. Die Mannheimer Fachtagung zur Frage Gefahren durch Tabakrauch am Arbeitsplatz endete in einem bemerkenswerten Höhepunkt, der einen vorläufigen Tiefpunkt für die Passivrauch-Ideologen markiert. Deutlicher hätte selbst eine öffentliche Erklärung der Haltlosigkeit der bisherigen Behauptungen durch Pötschke-Langer die fehlende wissenschaftliche Grundlage der Rauchverbote nicht belegen können.

Der Erfinder der 3.301 Passivrauchtoten, Professor Ulrich Keil, entzog sich einem akademischen Diskurs zu seiner These durch Flucht! Eine grössere Blamage ist kaum mehr denkbar. Die Wahrheit kämpft sich ans Licht.

 

Als zweifelhaft bezeichnete Professor Romano Grieshaber, Leiter des Bereichs Prävention der BGN, Thesen wie jener von "3300 jährlichen Toten durch Passivrauch" oder Aussagen, wonach von Passivrauch größere Gefahr als von Dieselruß ausgehe. Bei genauerem Hinsehen habe sich gezeigt, dass zwei Drittel der 3300 Toten älter als 85 Jahre waren, nannte Grieshaber die Todesursache Passivrauch für diese Altersgruppe unglaubwürdig. "Der bei unserer Tagung vortragende Professor Ulrich Keil hat diese Zahl in die Welt gesetzt, die rein rechnerisch ermittelt wurde. Auf meine Nachfrage dazu hat er den Raum verlassen", kritisiert Grieshaber in der Diskussion ein Zuviel an ideologisch vorgefassten Meinungen gegenüber einem Mangel an überprüfbaren wissenschaftlichen Fakten.

 

 

4.11.07 00:06

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bisher 13 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Peter Rachow / Website (4.11.07 08:55)
Halle Leute von den FURZES,

klar, dass Ihr nicht richtig rechnen könnt, wissen wir spätestens seit Ihr versucht, "wissenschaftliche Ausarbeitungen" zu publizieren. Aber dass Ihr nicht mal die Studie des DKFZ zur Passivrauchproblemtik gelesen habt, ist schon blamabel. Hättet Ihr das nämlich getan, wäre Euch folgendes aufgefallen:

http://www.peter-rachow.de/furzesmuell2.htm

Frage: Wie viel sind 2/3 von 3301. Naaaaaaa?


hans45 (4.11.07 16:53)
52 % der Toten sind über 75 Jahre alt. Wir wünschen dir, das du so alt wirst.

Im übrigen hat Netzwerk-rauchen nicht gerechnet, sondern zitiert


(4.11.07 17:10)
Ein Passivrauchopfer das trotz COPD, Lungenemphysem, Asthma, etc. etc. dank der modernen Medizin, 70 oder 80 Jahre alt wird, ist und bleibt trotz allem ein Passivrauchopfer.

Er/Sie ist schon zu Lebzeiten ein Opfer, auch wenn er von einem LKW überrollt werden würde. Die meisten Passivrauchopfer leiden 10-15 Jahre bis sie verrecken.

Ein Passivrauchopfer wird in den letzten Jahren seines Lebens unter permanenter Sauerstoffzufuhr gelebt und ständig unter Erstickungsangst gelitten haben.

Für die meisten Schlaumeier unter den Möchtegern Wissenschaftlern die hier den Demokratiehüter miemen, empfinde ich nur Ekel und Abscheu.


Christoph / Website (5.11.07 03:28)
"Ein Passivrauchopfer wird in den letzten Jahren seines Lebens unter permanenter Sauerstoffzufuhr gelebt und ständig unter Erstickungsangst gelitten haben."

Nenne mir mal drei Passivrauchopfer namentlich.
Voraussetzung: Beweis, dass irgendein Leiden ausschließlich oder ausschlaggebend durch Umgebungsrauch ausgelöst wurde.


(5.11.07 20:58)
Nenne mir einen einzigen Nikotinsüchtigen, der über den stinkenden und krank machenden Tabakqualm klar und logisch zu urteilen vermag, Schlaumeier.


hans45 (10.11.07 22:01)
Albert Einstein


Du Pfeife


(20.11.07 13:58)
Halt die Fresse, Winkeladvocat.


Carolus Magnus / Website (22.11.07 10:48)
Wenn jemand älter als der Landesdurchschnitt seines Geschlechtes wird, kann man wohl kaum noch von "Opfer" sprechen - im Gegenteil - man müsste sich fragen, ob 'Passivrauch' im Umkehrschluss, rein wissenschaftlich gesehen nicht gar zur Gesundheit beiträgt.


hans45 (28.11.07 18:46)
@(20.11.07 13:58)

wieder einer der netten, absolut sachlichen, wohlüberlegten, wissenschaftlich fundiertenten, mehrheitsdemokratisch legitimierten, höflichen Kommentare eines völlig demagogiefreien Krmapf-Anti-Raucher.

Da der gut junge weiß, welcher Profession ich nachgehe, ahne ich auch, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Mitglied des Vorstandes von pro-rauchfrei handelt.
Dort lässt man sich als geschliffenen Schreiber belobhudeln , aber wehe , wenn er losgelassen.


ilona turbanisch (2.12.07 12:52)
hallo ich finde das unsere gesetze macher lieber mal an das drogen gesetz gehen sollte!!! da währe einiges angebrachter als bei uns Raucher,ich werde trotz allem nicht aufhören zu rauchen,ich bin auch ein guter steuer-zahler,bei jeder ziggarette wo ich rauche! mfg.ilona


mausino (18.12.07 13:23)
Leben führt immer zum Tod. Viele interpretieren das sogenannte Nichtraucherschutzgesetz als einfache Raucherdiskriminierung. Diese Antiraucherwelle kommt ja wie fast alles (Üble) aus den USA, da läuft mittlerweile auf Hochtouren die Alkoholverteufelungswelle. Das nun Nikotin der große Satan ist, ist einfach nur lächerlich. Lustigerweise hat sich in all den Jahren hier in Berlin nicht ein Nichtraucherlokal wirtschaftlich durchsetzen können, das obwohl die Gesundsheitsapostel so danach gieren. Also läuft alles über Zwang.


topal (3.1.08 17:31)
Rachow: "klar, dass Ihr nicht richtig rechnen könnt"

Wenn Rachow seine Tauchgänge so schludrig vorbereitet, wie er sich in seine Tiraden stürzt, um eine Aussage zu komemntieren, die er nicht verstanden hat ...
Grieshaber übernimmt eben gerade nicht die Basisdaten der DKFZ sondern die alterstandisierten Daten und er erklärt auch warum. Man kann nicht eine Alterserkrankung auf die Gesamtbevölkerung umlegen.


topal (3.1.08 17:32)
Wer als einziges Argument "Halt die Fresse" in die Runde wirft, hat sich disqualifiziert.