Rauchende Mutter verprügelt

Jetzt ernten die Gesundheitsfaschisten names Bätzing, Pötschke-Langer, Binding und Co., was sie gesät haben: Blockwartseelen im ganzen Land fühlen sich berufen und aufgefordert, das "Recht" in die eigenen Hand zu nehmen, und behandeln ihre Mitbürger, die nicht so sind, wie sie sie gerne hätten, als Freiwild , mit dem man nach belieben Verfahren kann.

Ein Renter in Wilhelmsburg ging mit grober Gewalt gegen eine Frau vor, die mit ihrem Kleinkind einen Fahrstuhl benutzen wollte. Um sich an seine "besten" Jahre als Lageraufsicht in Auschwitz zu erinnern, ist der Herr allerdings zu jung. Seine Motive: Aufforderung durch Politik (z.B. durch Ulla Schmidt), Verstösse gegen das unbegründete Raucherdiskriminierungsgesetz, solle jeder Bürger "überwachen". Neben diesem selbstgerechten Kriminellen, der gegen eine Mutter in Begleitung eines Kindes gewalttätig wurde, gehören genauso diese Politiker auf die Anklagebank!

 

Frau verprügelt - wegen Zigarettenqualm

Im Streit um Zigarettenqualm hat ein 63 Jahre alter Mann im Fahrstuhl der S-Bahn-Station Wilhelmsburg zwei Frauen (30, 31) zunächst beschimpft und dann eine von ihnen mit seinem Spazierstock geschlagen.

Die Frauen, beide mit brennender Zigarette, waren gegen 15.20 Uhr mit ihren zwei Kleinkindern und einem Kinderwagen in den Fahrstuhl eingestiegen, als Dieter L. dazutrat und ebenfalls einsteigen wollte. "Machen Sie die Zigarette aus", soll L. gesagt haben. Die Mütter wiesen ihn darauf hin, dass kein Platz mehr im Fahrstuhl sei und forderten ihn auf, die Treppe zu nehmen. Der Rentner soll sie daraufhin laut beschimpft haben. Die Kinder seien dadurch so sehr verängstigt worden, dass sie anfingen zu weinen. Plötzlich schlug der aufgebrachte Mann mit seinem Gehstock auf die 31-Jährige ein, die sofort über Handy die Polizei alarmierte. Bundespolizisten konnten den Mann schließlich in einer abfahrbereiten S-Bahn stellen. Sein Opfer erstattete Strafanzeige. Dieter L. war vorher polizeilich nicht in Erscheinung getreten.

Erst vor etwa zwei Wochen war es in einer S-Bahn zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Ein 46-Jähriger hatte auf der Fahrt vom Bahnhof Harburg zum Hauptbahnhof mehrere Menschen bepöbelt und einen 32-Jährigen geschlagen.

öt erschienen am 20. September 2007

 

 
 

21.9.07 02:19

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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


stefan (10.10.07 19:16)
Eh hallo, von wem ging denn die Gewalt und Agression aus? Doch von der Mutter, der arme Renter musste sich ja wohl wehren, er hat also lediglich in Notwehr gehandelt, und dieser Fall zeigt einmal wieder gut wie notwendig Rauchverbote und Strafen sind da man vor den Rauchfanatikern ja nichtmal im Fahrstuhl (!) sicher ist. Der mann sollte beim nächsten mal im Fahrstuhl grillen, und wenn die Mütter kommen, in aller Ruhe dort weitergrillen.


Christoph / Website (31.10.07 01:10)
Jetzt ist also die Mutter schuld, wenn sie gewalttätig angegriffen wird?
Du bist wahrscheinlich so ein Typ, der auch Frauen die Schuld gibt, wenn sie vergewaltigt werden.


Ragine (8.1.08 11:18)
Keine Frage, Gewalt und Aggression ist keine Lösung. Dass allerdings zwei Mütter ihre Kleinkinder in einem so kleinen Raum "beräuchern", finde ich nicht gut. Rauch im Fahrstuhl hat bei mir schon leichten Brechreiz ausgelöst. Das kann sehr unangenehm werden.


Reiner (29.3.08 17:32)
die Gewalt die der Rentner angewendet hat ist zu 100% abzulehnen.

Allerdings sollte man die Mütter gleich mitanzeigen wenn sie mit Ihren eigenen Kindern dermassen rücksichtslos umgehen. In einem Fahrstuhl von 2 Rauchern vergiftet zu werden ist extreme Körperverletzung.


Fadir (8.3.10 18:35)
Raucher werden diskriminiert