Rauchen gehört zum Weltkulturerbe

Umfassend rechnet dieser Autor mit der Raucherhatz ab und zieht daraus seine ganz eigenen Schlüsse. Der Text ist sehr lang, daher hier ein paar Ausschnitte.

Ausdrücklich gewarnt sei vor den Bildern im Text! Zarte Gemüter sollten darauf verzichten die Seite zu öffnen.



"....In erster Linie ist es eine Frage des Charakters und der Selbstachtung, ob man sich jede willkürliche Hetze gegen Minderheiten bieten läßt, ohne dagegen aufzustehen, oder ob man Konsequenzen daraus zieht und diese dann auch unbeirrt vertritt. "Konsequenzen" verdienen allerdings diese Bezeichnung nur, wenn sie gerade nicht dem entsprechen, was die Machthaber erwarten! Ziviler Ungehorsam ist da sicher das mindeste, was jeder gegen diese beispiellose Anmaßung tun kann! Die Machthaber mögen ja Dank ihrer derzeitigen Machtmittel in der Position sein, die Ausrottung eines legitimen Genußmittels zu versuchen, aber sie sind (Gott sei Dank noch) nicht in der Machtposition, Raucher mit Gewalt in Nichtraucherlokale zu prügeln - frei nach dem Sklavenschiff von Heinrich Heine: "Die Raucher sollen gefälligst singen und lachen und tanzen, und wer sich nicht amüsiert, den soll die Peitsche kuranzen!" Doch wenn es so weitergeht, wenn den Anfängen nicht gewehrt wird, dann wird auch das noch irgendwann Realität werden! Freiheit stirbt fast immer ganz langsam, und wer heute glaubt, nicht betroffen zu sein, für den wird es vielleicht schon morgen etwas geben, wovon er dann betroffen sein wird... "

"...
Als Atheist muß ich fragen: Gibt es ein Leben VOR dem Tod, oder sollen wir alle bald wieder auf das "göttliche Himmelreich" vertröstet werden, um alle irdischen Entbehrungen leichter ertragen zu können? Urlaub, Reisen, Freizeitgestaltung, Hobbys, Spiele, Genußmittel, Kunst, Kultur - all das ist objektiv keineswegs "lebensnotwendig"... Im Grunde genommen könnte man die gesamte menschliche Kultur im weitesten Sinne sofort "einstampfen", ohne daß dadurch auch nur für einen einzigen Menschen auf dieser Welt eine "lebensbedrohliche" Situation eintreten würde, denn nichts davon ist wirklich "lebensnotwendig". Doch was wäre das noch für ein "Leben"?.."

"..Auch Gaststätten sind in keiner Weise "lebensnotwendig". Wenn in Südafrika jahrzehntelang die meisten Gaststätten für Weiße reserviert waren, dann sind die Schwarzen daran offenkundig auch nicht zugrunde gegangen, und wenn in Zukunft hierzulande alle Gaststätten ausschließlich für Nichtraucher reserviert bleiben und Raucher in den Untergrund gezwungen werden sollen, dann werden sie auch daran gewiß nicht verrecken; sie werden sich eben nur Alternativen im privaten Bereich schaffen müssen, denn anders als die Schwarzen während der Apartheid, sollen Raucher ja hierzulande nicht mehr das Recht auf eigene öffentlich zugängliche Begegnungsstätten haben,..."

 

 

Protest gegen das Rauchverbot

 

9.5.07 01:52

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