Toleranz verbindet

Vor ein paar Tagen erhielt ich ein Mail der DEHOGA Schleswig-Holstein (Deutscher Hotel -und Gaststättenverband). Man informierte mich über die Kampagne "Toleranz verbindet - Die Gastronomie ist dem Gast verbunden".

Ich war sehr erfreut davon zu erfahren; wenigstens ein Landesverband unternimmt aktiv etwas gegen die geplanten und wohl inzwischen unvermeidlichen Diskrimierungsgesetz gegen Raucher.

Der Inhalt der Kampagne in Kurzform:

"Mit der Kampagne „Gastgewerbe für Toleranz, Toleranz verbindet“, wollen die Gastronomen gegen die staatliche Überregulierung protestieren und setzen sich für das Recht des Bürgers auf eigene Endscheidung ein.
Die zur Rechtfertigung derartiger Verbotsforderungen herangezogenen Behauptungen über die Schädlichkeit des sogenannten Passivrauchens und Feinstaubangaben, sind wissenschaftlich sehr umstritten. Dazu empfiehlt der DEHOGA Landesverband Schleswig-Holstein, die „Materialien zur Diskussion um das Passivrauchen und um die Rauchverbote“ sowie „Chemie statt Mythen, was ist drin im Passivrauch“. Sie stehen auf der Seite www.dehoga-kiel.de/toleranz zum download."

Diesen Aussagen kann ich uneingeschränkt zustimmen, sind sie doch Anlass gewesen, diesen Blog zu starten ;-)

Ich erlaube mir hier mit den Worten der DEHOGA zu wiederholen, was leider in der Presse sonst nicht bzw. schlicht falsch wiedergegeben wird:

"Staatliche Verbote bedrohen nicht nur die Gewerbefreiheit der Betreiber, sondern auch ihre wirtschaftlichen Aussichten. Die Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass gerade strenge gesetzliche Rauchverbote zu Umsatzeinbußen in weiten Teilen der Branche führen. Verschiedene Studien aus den USA beweisen, dass die Gastronomie in Bundesstaaten in denen das Rauchen strikt untersagt wurde, deutlich geringere Einnahmezuwächse verbuchen konnte, als in Bundesstaaten mit liberalen Gesetzen."

Zahlen zu den Umsatzeinbussen finden sich in meinem früheren Beitrag zum Thema und an zahlreichen anderen Stellen.

Ich wünsche der DEHOGA Schleswig-Holstein Erfolg bei ihren Bemühungen und bedanke mich sowohl für die Information, als auch dafür, dass ein bedeutender Verband der Gastronomiebranche Mut und Tatkraft beweist, dem Verbotsstaat entgegen zu treten!

 

11.4.07 07:57

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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


martin (16.4.07 13:19)
Schade das die Dehoga SH zwar Toleranz einfordert, diese Gästen die nicht rauchen wollen aber nicht gewehrt und Nichtraucher verbannt. Das ist zynisch!

Das geplante Rauchverbot gewährt doch erst die Toleranz und Wahlfreiheit! Den Menschen das Atmen zu verbieten bringt nichts!


freiraucher (19.4.07 16:02)
Auch hier hätte es geholfen, den Link zur DEHOGA zu öffnen und die Texte zu lesen.
Toleranz bedeutet nicht: die Welt wird so gemacht,wie ich sie gerne hätte
Toleranz bedeutet: Unterschiede der Menschen zu akzeptieren und zu respektieren.
Eure Bestrebungen, Raucher aus der Öffentlichkeit zu entfernen, sind das genaue Gegenteil von Toleranz.


raucherstinken (18.6.07 23:30)
Toleranz verbindet!

EBEN !

Das heißt für Raucher: die andern wollen den Qualm nicht, dann rauche ich eben nicht.


Christoph / Website (28.6.07 22:14)
Häh?
Soll deine Intoleranz jetzt zur allgemeinen Norm werden?